Wer kommt nicht immer wieder gern in den Genuss der scharfen Wurzel mit dem saftig-weißen Inneren? Das kalorienarme, wasserreiche Gemüse findet sich besonders zur warmen Jahreszeit in vielerlei Gerichten, sei es in Form erfrischender Nudelsalate, als Bestandteil würziger Dips, als kalte oder heiße Suppe oder ganz pur für den herzhaften Biss zwischendurch.
"Radix" steht im Lateinischen für Wurzel. Hieraus leitet sich der Name des bis zu drei Zentimeter dick werdenden Kreuzblütengewächses, das zur Gattung der Rettiche zählt, ab. Aus der ursprünglich länglichen Gestalt mit weißer Hülle sind heute die bekannten roten Kugeln geworden. Senföle verleihen dem Radieschen seine erfrischende Schärfe, schützen es vor Fraßfeinden und wirken antibakteriell.
Kombiniert mit einem hohen Gehalt an Ballaststoffen sorgt die kleine Wurzel außerdem für ein schnelleres Sättigungsgefühl und unterstützt die Stoffwechselleistung.
Reich an Vitamin C und Mineralstoffen eignet sie sich bestens für den Rohverzehr.
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EINKAUF UND LAGERUNG
Beim Einkauf unbedingt darauf achten, dass das Grün frisch und nicht welk aussieht. Die Wurzel selbst sollte fest und ohne Druckstellen sein. So sind Radieschen besonders saftig und aromatisch.
Nach Möglichkeit aus Bio-Anbau beziehen, da diese geringer mit Nitrat in Folge verwendeter Düngemittel belastet sind.
Radieschen nach Möglichkeit so frisch wie möglich verarbeiten! Zwei bis drei Tage halten sie sich, eingewickelt in feuchtes Küchenpapier und nach Entfernen des Grüns, im Gemüsekühlfach frisch und knackig. Luftdicht verpackt, beispielsweise in Gefrierbeuteln, sind sie einige Tage länger haltbar.
KÜCHENTIPPS
Vor der Verarbeitung Radieschen unbedingt gründlich waschen und das Grün entfernen, da es den Knollen Wasser entzieht.
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Auch die Blätter lassen sich in der Küche verwenden. Als Salatzutat, kleingehackt in Dressings und Suppen oder ähnlich wie Spinat zubereitet versprechen sie kulinarische Abwechslung.
Sind die Knollen bereits etwas welk und weich, so hilft oft ein kurzes Bad in Eiswasser.
Große Radieschen sind häufig holziger, kleine Kugeln hingegen schärfer.
Zu scharfe Knollen in Scheiben oder Würfel schneiden, anschließend salzen und austretendes Wasser auffangen. So geht einiges an Schärfe verloren.